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"Es ist jetzt an der Zeit, Punkte zu sammeln", ordert Trainer Butch Goring. Freitag kommen die Lions aus Frankfurt. Krefeld. Die Pinguine sollen zu Hamstern werden zumindest, wenn die Spieler ihrem Trainer Butch Goring folgen. Denn "jetzt ist die Zeit, Punkte zu sammeln, um nicht am Ende der Vorrunde zittern zu müssen", gibt der Kanadier den "Marschbefehl" aus für das Heimspiel (20 Uhr) gegen Frankfurt und das Gastspiel bei Aufsteiger Freiburg (Sonntag 18.30 Uhr). Mit sechs Punkten könne man sich unter den ersten Vier der Liga etablieren. "Dafür müssen wir allerdings so spielen, wie wir es eigentlich können." Will heißen, man darf sich keinen Schlendrian erlauben. Denn die Lions aus Frankfurt beispielsweise sind eine völlig neu formierte Mannschaft kaum noch etwas erinnert an den sportlichen Absteiger der letzten Spielzeit. Nur Pascal Appel und Co-Trainer Gary Clark. Beide warten, so Goring, immer noch auf Geld der letzten Spielzeit von den Lions. "Wie kann ein Klub noch in der Liga spielen, der seine Verpflichtungen gegenüber den Angestellten nicht erfüllt", wunderte sich Goring. Garry Clark sprach sogar von einem geplatzten Frankfurter Scheck bei Stürmer Appel. Dass er heute Geld aus Frankfurt erhalte, sei "so wahrscheinlich wie ein Rendezvous mit Claudia Schiffer". Vielleicht aber macht es diese Situation Pascal Appel heute leichter, einen Wunsch seiner Trainers zu erfüllen: härter auf Körper zu spielen. Goring: "Wenn das dann auch mal zu Strafzeiten führt, ist das auch nicht übermäßig schlimm." Er sei mit Pascal Appel zwar keinesfalls unzufrieden, "aber mit Körpereinsatz kann er noch mehr Freiräume schaffen und nutzen." Freiraum, das ist auch das Stichwort für den Benjamin im Bunde: Daniel Pietta. Der erst 16-jährige Stürmer darf an diesem Wochenende nach der guten Leistung vom Pokalspiel gegen Hamburg noch einmal in der DEL "toben". "Er kann sicherlich nicht auf Dauer in der DEL spielen, aber so kann er schon mal Erfahrungen sammeln." Und Goring hat das nötige Dutzend Stürmer auf der Bank, um mit vier Reihen agieren zu können. "Wir müssen mehr Laufarbeit leisten, um schneller durch die Mittelzone zu kommen." Mehr Laufarbeit, mehr Offensivgeist dafür braucht man halt auch eine "lange Spielerbank", wie man in Kanada sagt. Denn neben dem kurzfristigen Ausfall von Thomas Brandl wegen einer Schultereckgelenk- Prellung wird Stürmer Chris Herperger frühestens in der kommenden Woche zu seinem ersten Punktspiel kommen. Bis dahin müssen die Pinguine ihre "vollen Backen" auch mit einem Benjamin erhamstern. Von Thomas Klein |
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